26 - 27. April 2013
 

RÜCKBLICK 2009

Schlussbericht

QUO VADIS 2009 – die Internationale Fachmesse für Bestattung und Friedhof in ihrer 2. Auflage

Vergangenes Wochenende, vom 8. – 10. Mai, fand die Fachmesse Quo Vadis zum zweiten Mal im Messezentrum Salzburg statt. Die vom Messezentrum Salzburg in Eigenregie organisierte Messe zog rund 1.400 Fachbesucher an, die sich über die Neu- und Besonderheiten im Bereich Friedhof und Bestattung ausgiebig informierten. Damit konnten die positiven Ergebnisse der Erstveranstaltung, trotz eines schwierigeren Umfeldes, gehalten werden. Auf Ausstellerseite waren unter den 63 Ausstellern sechs Nationen vertreten: Österreich, Deutschland, Italien, Schweiz, Niederlande und Liechtenstein.

Herausragendes soziales Engagement

Im Rahmen der Eröffnung, bei der unter anderem die Superintendentin Mag. Luise Müller der evangelischen sowie Generalvikar Prälat Dr. Hansjörg Hofer der katholischen Kirche als Redner begrüßt wurden, wurde die „Flamme des Friedens“ an Landesrätin Doraja Eberle für ihr privates, soziales Engagement auf dem Balkan mit ihrer Hilfsorganisation „Bauern helfen Bauern“ überreicht.

Guinness Weltrekord im Sargbau

Als besonderes Highlight dieses Jahr wurde Herrn Herbert Weber von der Holzindustrie Moser für seine 30jährige Mitarbeit in der Firma gedankt. Unter großem medialen Anklang wurde ihm ebenfalls eine Guinness World Records Urkunde überreicht. Weber hatte im Laufe seines Berufslebens bei der Firma Moser über 700.000 Särge zusammengebaut. Eine bisher einmalige Leistung.

Europäischer Fachverband der Bestatter tagt im Messezentrum

Im Zuge der Quo Vadis wurde auch die Vorstandssitzung der EFFS, der europäischen Vereinigung für Bestattungsdienste abgehalten. 80 Vertreter aus 25 Mitgliedsstaaten kamen zusammen, um über Themen wie internationale Überführungsabkommen, Richtlinien betreffend der Emissionen von Krematorien oder die Ausbildungsaktivitäten für angehende Bestatter zu diskutieren.

Die nächste Quo Vadis ist schon terminisiert und wird im Jahr 2013 neuerdings ihre Pforten öffnen.

 

Messeimpressionen 2009

Der Tod gehört zum Leben

Bei der Fachmesse QUO VADIS, dem Branchentreff rund um das Bestattungs- und Friedhofswesen, präsentieren Aussteller vom 8. bis 10. Mai 2009 ihre Produkte, Innovationen und Dienstleistungen im Messezentrum Salzburg. Die QUO VADIS beschäftigt sich auch 2009 in ihrem Rahmenprogramm wieder mit den vielen verschiedenen Facetten des Lebensendes. Die positive Resonanz der Besucher gibt dem Konzept der QUO VADIS recht. Besonders beeindruckt zeigten sich die Besucher bei der Messepremiere von dem breiten Produktspektrum und dem hohen Qualitätsniveau der QUO VADIS. Nach den erfreulichen Besucherzahlen der QUO VADIS 2006 ist für die Messe 2009 mit einem deutlichen Besucherzuwachs zu rechnen.

Verschiedene Begegnungen mit dem Tod

Das Angebot der QUO VADIS wird von einem vielseitigen und attraktiven Rahmenprogramm ergänzt. In unterschiedlichen Fachvorträgen können sich die Messebesucher gezielt über aktuelle Themen und neue Trends rund um Bestattung und Friedhof informieren und sich in eindrucksvollen Sonderschauen beeindrucken lassen!

Die Symbolik der Blumen hat beim Thema Tod eine große Bedeutung. Floristinnen werden auf der Messe Sargschmuck anfertigen und den Besuchern auf alle Fragen rund um Trauerfloristik antworten. Es wird auch einen Bewerb für den schönsten Sargschmuck geben.

Da jedoch nicht allein der Verstorbene begleitet werden muss, sondern auch – oder besonders – die trauernden Hinterbliebenen, sind die Angebote von Eva-Maria Popp für Bestatter, aber auch für öffentliche Einrichtungen sehr interessant. Die Sozialpädagogin befasst sich in ihrer Ausstellung, im Rahmenprogramm der Messe, mit der Auseinandersetzung mit Endlichkeit, Verlust, Trauer und Bewältigung. Für die verschiedenen Altersstufen hat sie mit ihren Mitarbeitern/-innen eine Reise durch Leben und Tod zusammengestellt. „Nur wer sich mit dem Tod befasst, kann lernen, damit wirklich gut umzugehen, und damit Sterbenden und Hinterbliebenen gleichsam Trost und Halt geben, aber auch sich selbst stärken“, sagt Eva-Maria Popp. „Deshalb ist es wichtig, dass wir das Thema Tod und Trauer als Selbstverständlichkeit in unser Leben aufnehmen.“

Die Theatergruppe „Mosaik“ aus Fürstenbrunn spielt unter der Regie von Elvira Faust, die sich über Jahrzehnte mit dem Thema Sterben auseinandersetzt. Sie zeigt den „Jedermann“ in seiner echten Fassung und führt den Zuschauer behutsam durch ihre Inszenierung zum wesentlichen Sinn hinter die Worte Hugo von Hofmannsthals.

Bei Themen wie Bestattung und Friedhof zählt der persönliche Kontakt in besonderem Maß. Die Messebesucher nutzen gern die Möglichkeit, sich auf der QUO VADIS individuell beraten zu lassen. Alles in allem ist die QUO VADIS eine qualitativ hervorragende, interessante und gut organisierte Fachmesse die dem Thema Bestattung und Friedhof einen würdevollen Rahmen gibt.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.quovadis-salzburg.at